Unser Fokus ist die Vermeidung von Gelenk-Operationen durch den Einsatz Regenerativer Methoden zur Gelenkerhaltung.
Schwerpunkte
Knorpelregeneration
Knorpel-regeneration
Wir fördern den natürlichen Wiederaufbau des Knorpels.
Meniskusrisse
Meniskusrisse behandeln wir gewebeschonend und regenerativ.
Kreuzbandverletzungen
Kreuzband-verletzungen
Kreuzbänder stärken wir durch regenerative Zelltherapie.
Muskel-, Band- und Sehnenverletzungen
Muskel-, Band- und Sehnen-verletzungen
Wir regen Heilung von Sehnen, Bändern und Muskeln gezielt an.
Wissenschaft & Medizin
Wirkungsweise
Zellbasierte Regeneration für nachhaltige Gelenkgesundheit
Wir setzen auf Regeneration der verletzten oder abgenützten Gewebestrukturen, anstatt sie zu entfernen oder zu ersetzen.
Dabei wenden wir ausgesuchte und individuell abgestimmte Verfahren an, die durch zahlreiche Studien abgesichert sind und deren Wirkung bestens erforscht ist. Die von uns angewandten zell-basierten und zellfreien Regenerationsmethoden führen zu Geweberegeneration und zur Reduktion entzündlicher (inflammatorischer) Prozesse im Gelenk und an den verletzten Strukturen. Dadurch durchbrechen wir den Teufelskreis aus Abnützung–Entzündung–weiterer Abnützung.
Unsere Fokuspunkte
- Erhalt und Regeneration statt Entfernung oder Ersatz
- Individuelle, evidenzbasierte Therapie
- Einsatz zellbasierter und zellfreier Verfahren
- Entzündungshemmung und Gewebeheilung
- Durchbrechen des Abnützungs-Entzündungs-Kreislaufs
Methoden
Innovative regenerative Verfahren für Knorpel & Gelenke
Avancell Joint Repair – das sind speziell entwickelte Behandlungspläne, die sich genau an Ihren Bedürfnissen orientieren. Unser Ziel: Ihr Gelenk zu erhalten und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Dabei versuchen wir, auf Operationen möglichst zu verzichten und nutzen das regenerative Potenzial des Körpers voll aus. Abhängig von der Art Ihres Gewebe- oder Knorpelschadens kombinieren wir modernste Therapien, um den größten Heilungseffekt zu erzielen. Avancell ist das erste Institut weltweit, das regenerative Medizin für den Knorpel im Rahmen eines eigenen Behandlungsstandards durchführt.
Wie läuft das genau ab? Zunächst analysieren wir das Ausmaß und die Art des Gewebe- bzw. Knorpelschadens. Wir benötigen dazu MRT-Bilder, die nicht älter als drei Monate sein sollten. Eine Überweisung arrangieren wir gerne für Sie. Auf Basis dieser Analyse und unseres Avancell-Joint-Repair-Behandlungsstandards erstellen wir dann für Sie einen ganz individuellen Behandlungsplan.
Ausschlaggebend dabei ist auch die Schwere des Gewebe- und Knorpelschadens:
Avancell-Stufe I
Leichter Knorpelschaden (Arthrose Grad I–II) mit leichter Entzündungsreaktion bzw. leichtem Gelenkerguss (Schmerz VAS 0–3).
Avancell-Stufe II
Mittlerer Knorpelschaden (Arthrose Grad III) mit mittlerer Entzündungsreaktion bzw. mittelschwerem Gelenkerguss (Schmerz VAS 4–6).
Avancell-Stufe III
Schwerer Knorpelschaden (Arthrose Grad IV) mit starker Entzündungsreaktion bzw. schwerem Gelenkerguss (Schmerz VAS >6).
Regeneration mit körpereigenen Zellen
Stammzellen besitzen die Fähigkeit, sich in verschiedene Gewebearten zu verwandeln – auch in Knorpelzellen. Wir gewinnen Stammzellen aus Eigenfett, Knochenmark oder peripherem Blut. Nach Aufbereitung werden sie gezielt in das geschädigte Gelenk eingebracht.
Neben Stammzellen entstehen dabei auch entzündungshemmende Zytokine und Wachstumsfaktoren, die den Heilungsprozess zusätzlich fördern.
Wirkungsweise von Stammzellen bei Arthrose
Stammzellen eröffnen bei Arthrose einen innovativen therapeutischen Ansatz, da sie sowohl entzündungshemmende als auch regenerative Eigenschaften besitzen. Ihr wesentliches Potenzial liegt darin, das krankhaft veränderte Gelenkmilieu positiv zu beeinflussen und die natürlichen Heilungs- und Regenerationsprozesse des Körpers zu aktivieren.
Ein zentraler Wirkmechanismus besteht in der gezielten Modulation der chronischen Entzündungsreaktion im arthrotischen Gelenk. Mesenchymale Stammzellen setzen zahlreiche bioaktive Botenstoffe frei, die das Immunsystem regulieren und die Produktion entzündungsfördernder Zytokine wie Tumornekrosefaktor-alpha
(TNF-α) und Interleukin-6 (IL-6) deutlich reduzieren können.
Gleichzeitig fördern sie die Freisetzung entzündungshemmender Mediatoren und schaffen damit ein biologisches Umfeld, das Regeneration begünstigt und den fortschreitenden Knorpelabbau verlangsamen kann.Gleichzeitig fördern sie die Freisetzung entzündungshemmender Mediatoren und schaffen damit ein biologisches Umfeld, das Regeneration begünstigt und den fortschreitenden Knorpelabbau verlangsamen kann.
Darüber hinaus regen Stammzellen die Aktivität der körpereigenen Knorpelzellen an und unterstützen die Bildung neuer Knorpelmatrix. Durch die Freisetzung von Wachstumsfaktoren fördern sie Reparatur- und Regenerationsprozesse im Gelenk und können zur Verbesserung der Knorpelqualität sowie zum Erhalt der Gelenkstruktur beitragen. Gleichzeitig unterstützen sie die Regeneration weiterer Gelenkgewebe, einschließlich der Gelenkinnenhaut und des subchondralen Knochens.
Das Zusammenspiel aus Entzündungshemmung und Geweberegeneration kann zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gelenkfunktion führen. Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine deutliche Schmerzlinderung, eine verbesserte Beweglichkeit und eine höhere Belastbarkeit im Alltag. Ziel der Stammzelltherapie ist es, das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen, die Regenerationsfähigkeit des Gelenks zu fördern und langfristig zu mehr Lebensqualität beizutragen.
Stammzellen bei Arthrose sowie Kreuzband- und
Meniskusverletzungen
Stammzellen eröffnen in der modernen Orthopädie neue Möglichkeiten zur biologischen Behandlung von Gelenkerkrankungen und Sportverletzungen. Insbesondere mesenchymale Stammzellen verfügen über entzündungshemmende, immunmodulierende und regenerative Eigenschaften, die die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers gezielt unterstützen.
Bei Arthrose beeinflussen Stammzellen das krankhaft veränderte Gelenkmilieu positiv. Sie regulieren die chronische Entzündungsreaktion und reduzieren die Freisetzung entzündungsfördernder Botenstoffe wie Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) und Interleukin-6 (IL-6). Gleichzeitig fördern sie die Bildung entzündungshemmender Mediatoren und schaffen damit optimale Voraussetzungen für Regeneration und Gewebeheilung. Darüber hinaus stimulieren sie die Aktivität der Knorpelzellen und unterstützen die Bildung neuer Knorpelmatrix. Dadurch können der Knorpelabbau verlangsamt, die Knorpelregeneration gefördert sowie Schmerzen gelindert und die Gelenkfunktion nachhaltig verbessert werden.
Auch bei Kreuzbandverletzungen können Stammzellen einen wertvollen Beitrag zur Heilung leisten. Durch die Freisetzung von Wachstumsfaktoren und regenerativen Signalstoffen fördern sie die Bildung neuer Kollagenfasern, unterstützen die Einheilung des verletzten Bandgewebes und verbessern die Qualität der Gewebereparatur. Insbesondere nach einer operativen Kreuzbandrekonstruktion können sie die biologische Einheilung des Transplantats im Knochen und die Regeneration der umliegenden Strukturen unterstützen.
Bei Meniskusverletzungen fördern Stammzellen die Regeneration des Meniskusgewebes, indem sie die Zellneubildung und die Bildung der extrazellulären Matrix anregen. Gleichzeitig reduzieren sie entzündliche Prozesse im Gelenk und schaffen ein regenerationsförderndes Umfeld, das die Heilung des Meniskus unterstützt. Dadurch kann die Stabilität und Funktion des Meniskus verbessert und das Risiko eines vorzeitigen Gelenkverschleißes reduziert werden.
Durch ihre Kombination aus Entzündungshemmung, Immunregulation und Förderung der Geweberegeneration tragen Stammzellen dazu bei, die Heilung von Knorpel-, Band- und Meniskusverletzungen zu unterstützen. Ziel der Therapie ist es, die Regeneration der verletzten Strukturen zu fördern, Schmerzen zu reduzieren, die Gelenkfunktion zu verbessern und eine möglichst vollständige Wiederherstellung der Belastbarkeit zu erreichen.
Zell-Botenstoffe als Schlüssel zur Kommunikation & Heilung
Exosomen sind winzige Vesikel, die Zellen zur Kommunikation nutzen. Sie transportieren Heilsignale zwischen Zellen und spielen eine entscheidende Rolle bei der Steuerung von Regeneration und Entzündung.
Wir setzen Exosomen aus Stammzellen oder Thrombozyten gezielt bei Knorpelschäden und Arthrose ein – wissenschaftlich gut belegt und klinisch erfolgreich.
Exosomen bei Arthrose
Exosomen sind winzige, von Zellen freigesetzte biologische Vesikel, die eine Vielzahl von Signalstoffen wie Proteine, Lipide, Wachstumsfaktoren und regulatorische RNA-Moleküle enthalten. Sie dienen der Kommunikation zwischen Zellen und spielen eine zentrale Rolle bei der Steuerung von Entzündungs- und Regenerationsprozessen. Exosomen aus mesenchymalen Stammzellen gelten als einer der wichtigsten Mechanismen, über die Stammzellen ihre therapeutische Wirkung entfalten.
Bei Arthrose können Exosomen das entzündliche Milieu im Gelenk gezielt beeinflussen. Sie modulieren die Aktivität von Immunzellen und reduzieren die Freisetzung entzündungsfördernder Botenstoffe wie Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) und Interleukin-6 (IL-6). Gleichzeitig fördern sie die Bildung entzündungs-hemmender Mediatoren und tragen dazu bei, die chronische Gelenkentzündung zu reduzieren.
Darüber hinaus stimulieren Exosomen die Aktivität der Knorpelzellen (Chondrozyten), fördern die Bildung von Kollagen Typ II und Proteoglykanen und unterstützen die Regeneration der Knorpelmatrix. Gleichzeitig hemmen sie Enzyme, die für den Abbau des Knorpels verantwortlich sind, wodurch der fortschreitende Gelenkverschleiß verlangsamt werden kann.
Neben ihrer Wirkung auf den Gelenkknorpel fördern Exosomen auch die Regeneration der Gelenkinnenhaut, des subchondralen Knochens und weiterer gelenknaher Gewebe. Dadurch tragen sie zur Wiederherstellung eines gesunden biologischen Gelenkmilieus bei und unterstützen die natürlichen Reparaturmechanismen des Körpers.
Ziel einer Exosomen-Therapie ist es, Entzündungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion zu verbessern und die Regeneration des Gelenkgewebes zu fördern. Da Exosomen die biologischen Signalstoffe der Stammzellen enthalten, können sie viele der positiven regenerativen und entzündungshemmenden Effekte einer Stammzelltherapie vermitteln, ohne dass lebende Zellen übertragen werden müssen.
Die Forschung zu Exosomen entwickelt sich derzeit sehr dynamisch. Präklinische Studien und erste klinische Untersuchungen zeigen vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich Schmerzlinderung, Funktionsverbesserung und Unterstützung der Knorpelregeneration. Größere klinische Studien sind jedoch noch erforderlich, um Wirksamkeit, optimale Dosierung und Langzeitergebnisse abschließend zu bestätigen.
Heilung aus dem eigenen BlutHeilung aus dem eigenen Blut
Bei dieser Methode wird aus dem Eigenblut des Patienten plättchenreiches Plasma (PRP) gewonnen. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren unterstützen die Heilung von Knorpelgewebe und können Schmerzen signifikant lindern.
Ergänzend setzen wir bei Bedarf autologes, konditioniertes Serum (ACS) ein – eine weiterentwickelte Variante mit zusätzlichen anti-entzündlichen Botenstoffen.
Plättchenreiches Plasma (PRP)
Plättchenreiches Plasma (Platelet-Rich Plasma, PRP) ist ein innovatives biologisches Therapieverfahren, das die natürlichen Heilungs- und Regenerationsmechanismen des Körpers nutzt. Hierfür wird eine kleine Menge körpereigenes Blut entnommen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet. Dadurch entsteht ein Plasma mit einer deutlich erhöhten Konzentration an Blutplättchen (Thrombozyten), die reich an Wachstumsfaktoren und biologisch aktiven Signalstoffen sind.
Nach der Injektion in das betroffene Gelenk oder verletzte Gewebe setzen die Blutplättchen zahlreiche Wachstumsfaktoren frei, darunter den Platelet-Derived Growth Factor (PDGF), den Transforming Growth Factor-beta (TGF-β), den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) sowie den Insulin-like Growth Factor-1 (IGF-1).
Bei Arthrose trägt PRP dazu bei, die chronische Entzündungsreaktion im Gelenk zu reduzieren. Es kann die Konzentration entzündungsfördernder Botenstoffe wie Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) und Interleukin-6 (IL-6) senken und gleichzeitig die Freisetzung entzündungshemmender Mediatoren fördern. Dadurch verbessert sich das biologische Gelenkmilieu, Schmerzen können gelindert und die Gelenkfunktion nachhaltig verbessert werden. Darüber hinaus stimuliert PRP die Aktivität der Knorpelzellen und unterstützt die Bildung neuer Knorpelmatrix, wodurch die Regeneration des Gelenkknorpels gefördert werden kann.
Auch bei Sehnenverletzungen, Bänderverletzungen, Meniskusverletzungen sowie nach operativen Eingriffen unterstützt PRP die natürliche Gewebeheilung. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Bildung neuer Kollagenfasern, beschleunigen Reparaturprozesse und können die Qualität des heilenden Gewebes verbessern.
Da PRP ausschließlich aus körpereigenem Blut hergestellt wird, ist die Behandlung sehr gut verträglich und das Risiko für allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten äußerst gering. Die Therapie kann als eigenständige Behandlung oder in Kombination mit arthroskopischen Eingriffen, Stammzelltherapien, Exosomen oder knorpelregenerativen Verfahren eingesetzt werden, um die biologischen Heilungsprozesse weiter zu unterstützen.
Ziel der PRP-Therapie ist es, Schmerzen zu reduzieren, Entzündungen zu hemmen, die Regeneration von Knorpel, Sehnen, Bändern und Muskeln zu fördern, die Gelenkfunktion zu verbessern und die Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport zu beschleunigen.Ziel der PRP-Therapie ist es, Schmerzen zu reduzieren, Entzündungen zu hemmen, die Regeneration von Knorpel, Sehnen, Bändern und Muskeln zu fördern, die Gelenkfunktion zu verbessern und die Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport zu beschleunigen.
Strukturen, die heilende Zellen an den richtigen Ort bringen
Scaffolds sind spezielle Trägermaterialien – entweder fest oder flüssig –, die direkt in den geschädigten Knorpelbereich eingebracht werden. Ihre Aufgabe ist es, Stammzellen gezielt anzuziehen und zu halten, damit sie an der richtigen Stelle wirken können. Dadurch wird die lokale Zellregeneration im Defektbereich deutlich verbessert.
Scaffolds und biologische Matrizes bei Knorpelschäden
Scaffolds und biologische Matrizes gehören zu den modernsten Verfahren der regenerativen Knorpelchirurgie. Sie dienen als dreidimensionale Gerüststruktur, die den körpereigenen Zellen optimale Voraussetzungen für die Bildung von neuem Knorpelgewebe bietet. Ziel ist es, Knorpeldefekte biologisch zu reparieren, die Gelenkfunktion wiederherzustellen und das Fortschreiten einer Arthrose möglichst zu verhindern oder zu verlangsamen.
Nach sorgfältiger Vorbereitung des Knorpeldefekts wird das Scaffold oder die Matrix in den Defekt eingebracht. Das Biomaterial dient als biologisches Leitsystem, in das körpereigene Stammzellen oder transplantierte Knorpelzellen einwandern können. Dort haften die Zellen an, vermehren sich und bilden neue Knorpelmatrix mit Kollagen und Proteoglykanen. Gleichzeitig schützt das Gerüst die regenerierenden Zellen und unterstützt eine geordnete Gewebeheilung.
Scaffolds werden häufig mit knorpelregenerativen Verfahren wie der Mikrofrakturierung, der autologen Knorpelzelltransplantation (ACT) oder biologischen Therapien wie PRP, Stammzellen oder Exosomen kombiniert. Durch diese Kombination können die Regenerationsprozesse zusätzlich gefördert und die Qualität des neu entstehenden Knorpelgewebes verbessert werden.
Biologische Matrizes bestehen je nach Verfahren aus Kollagen, Hyaluronsäure oder anderen biokompatiblen Materialien. Sie werden im Laufe der Heilung vom Körper schrittweise abgebaut und durch neu gebildetes körpereigenes Gewebe ersetzt. Dadurch entsteht eine stabile Grundlage für die langfristige Regeneration des Gelenkknorpels.
Moderne Scaffold- und Matrixverfahren ermöglichen eine biologische Rekonstruktion von Knorpeldefekten und bieten insbesondere bei umschriebenen Knorpelschäden sehr gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Verbesserung der Gelenkfunktion. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Belastbarkeit des Gelenks wiederherzustellen, die natürliche Knorpelregeneration zu fördern und die Entwicklung einer Arthrose langfristig möglichst zu verhindern.
Nanoskopie bei Kreuzbandverletzungen
Die Nanoskopie ermöglicht eine exakte Beurteilung der Kreuzbänder und hilft, Teilrupturen oder Begleitverletzungen zuverlässig zu erkennen. Sie unterstützt die Entscheidung zwischen einer konservativen Behandlung und einer operativen Rekonstruktion. Darüber hinaus eignet sie sich zur Kontrolle des Heilungsverlaufs nach einer Kreuzbandoperation.
Vorteile der Nanoskopie
Durch den sehr geringen Instrumentendurchmesser ist die Nanoskopie besonders gewebeschonend. Die kleinen Zugänge führen zu weniger Schmerzen, einer geringeren Schwellung und einer schnelleren Erholung. Viele Patientinnen und Patienten können das Gelenk bereits kurz nach dem Eingriff wieder belasten und rasch in ihren Alltag zurückkehren.
Die Nanoskopie verbindet höchste diagnostische Präzision mit maximaler Schonung des Gewebes und stellt einen wichtigen Fortschritt in der modernen Kniechirurgie dar. Sie ermöglicht eine frühzeitige Diagnostik, eine individuell angepasste Behandlung und trägt dazu bei, die Gelenkfunktion langfristig zu erhalten.
Minimalinvasive Eingriffe nur wenn nötig
In Einzelfällen kann eine Arthroskopie oder Nanoskopie sinnvoll sein – z. B. zur Reinigung des Gelenks oder für kleine Eingriffe. Dabei wird mit einer sehr feinen Kamera (teils nur nadelgroß) präzise und gewebeschonend gearbeitet. Der Eingriff dauert meist nur wenige Minuten und kann ambulant erfolgen.
Nanoskopie des Kniegelenks
Die Nanoskopie ist die neueste Generation der minimalinvasiven Gelenkspiegelung. Dabei wird ein extrem dünnes, hochauflösendes Nano-Arthroskop mit einem Durchmesser von nur etwa 2 mm verwendet. In vielen Fällen kann die Untersuchung und Behandlung ambulant und sogar in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.
Die Nanoskopie ermöglicht eine direkte und präzise Beurteilung aller wichtigen Strukturen des Kniegelenks – einschließlich Meniskus, Kreuzbänder, Gelenkknorpel und Gelenkschleimhaut. Im Vergleich zu bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT) erlaubt sie eine unmittelbare Darstellung des Gelenks und eine exakte Diagnosestellung. Gleichzeitig können viele kleinere Verletzungen oder Veränderungen sofort behandelt werden.
Nanoskopie bei Meniskusverletzungen
Die Nanoskopie eignet sich hervorragend zur Diagnostik und Behandlung ausgewählter Meniskusverletzungen. Instabile Meniskusanteile können geglättet, kleine Risse beurteilt und – sofern geeignet – minimalinvasiv versorgt werden. Durch den maximalen Erhalt des gesunden Meniskusgewebes wird die natürliche Stoßdämpferfunktion des Kniegelenks bestmöglich bewahrt.
Nanoskopie bei Knorpelverletzungen
Auch Knorpelschäden können mit der Nanoskopie frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden. Kleinere Knorpeldefekte lassen sich schonend glätten oder für knorpelregenerative Verfahren vorbereiten. Dadurch kann die Regeneration des Gelenkknorpels unterstützt und das Fortschreiten eines Gelenkverschleißes verlangsamt werden.
Nanoskopie bei Kreuzbandverletzungen
Die Nanoskopie ermöglicht eine exakte Beurteilung der Kreuzbänder und hilft, Teilrupturen oder Begleitverletzungen zuverlässig zu erkennen. Sie unterstützt die Entscheidung zwischen einer konservativen Behandlung und einer operativen Rekonstruktion. Darüber hinaus eignet sie sich zur Kontrolle des Heilungsverlaufs nach einer Kreuzbandoperation.
Vorteile der Nanoskopie
Durch den sehr geringen Instrumentendurchmesser ist die Nanoskopie besonders gewebeschonend. Die kleinen Zugänge führen zu weniger Schmerzen, einer geringeren Schwellung und einer schnelleren Erholung. Viele Patientinnen und Patienten können das Gelenk bereits kurz nach dem Eingriff wieder belasten und rasch in ihren Alltag zurückkehren.
Die Nanoskopie verbindet höchste diagnostische Präzision mit maximaler Schonung des Gewebes und stellt einen wichtigen Fortschritt in der modernen Kniechirurgie dar. Sie ermöglicht eine frühzeitige Diagnostik, eine individuell angepasste Behandlung und trägt dazu bei, die Gelenkfunktion langfristig zu erhalten.
Arthrose ist mehr als Verschleiß – sie ist eine chronische Entzündung.
Die Auricore®-Methode nutzt winzige Goldimplantate (1×2 mm), die direkt in die Gelenkschleimhaut eingesetzt werden. Diese geben Goldionen ab, welche entzündungsaktive Immunzellen anziehen und gezielt deaktivieren.
Vorteile auf einen Blick:
- Modulierung des Immunsystems statt bloßer Unterdrückung
- Weniger Entzündung, weniger Schmerz
- Schutz des Knorpels vor weiterem Abbau
- Keine Dauer-Medikation notwendig
- Verbesserte Beweglichkeit & Lebensqualität
Diese Methode wird bereits erfolgreich bei Patient:innen mit chronischen Arthroseschmerzen angewendet – oft mit beeindruckenden Ergebnissen und ganz ohne Operation.
Auricore – Goldimplantate zur Unterstützung einer
gesunden Gelenkfunktion
Auricore besteht aus kleinen Zylindern aus 99,9 % Feingold, die im Rahmen eines minimalinvasiven Eingriffs gezielt an der Gelenkkapsel implantiert werden. Die Implantate verbleiben dauerhaft im Gewebe und sollen ihre Wirkung direkt am Ort des Entzündungsgeschehens entfalten.
Nach dem beschriebenen Wirkprinzip werden in der Umgebung der Implantate geringe Mengen an Goldionen freigesetzt. Diese sollen die Aktivität verschiedener Immunzellen, darunter Mastzellen und Makrophagen, beeinflussen. Dadurch soll es zu einer Immunmodulation kommen, bei der überschießende Entzündungsreaktionen gedämpft werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei sogenannte Entzündungszytokine. Hierbei handelt es sich um Botenstoffe des Immunsystems, die Entzündungsprozesse steuern und aufrechterhalten. Zu den wichtigsten gehören Interleukin-6 (IL-6) und Tumornekrosefaktor alpha (TNF-α). IL-6 fördert Entzündungsreaktionen und kann Schmerzen sowie den Abbau von Knorpelgewebe begünstigen. TNF-α zählt zu den zentralen Entzündungsmediatoren und verstärkt die Aktivierung weiterer Immunzellen sowie die Ausschüttung zusätzlicher entzündungsfördernder Botenstoffe.
Nach dem zugrunde liegenden Konzept der Goldimplantation soll die Freisetzung dieser entzündungsfördernden Zytokine – darunter IL-6, TNF-α und weiterer proinflammatorischer Botenstoffe – lokal im betroffenen Gelenk reduziert werden. Dadurch soll sich das entzündliche Milieu beruhigen und die körpereigene Regulation des Immunsystems unterstützt werden.
Mit einer Verringerung der Entzündungsaktivität können Schmerzen nachlassen, die Beweglichkeit des Gelenks verbessert und der tägliche Leidensdruck reduziert werden. Viele Patienten berichten über eine spürbare Erleichterung im Alltag und eine gesteigerte Lebensqualität. Ziel der Behandlung ist es, die natürliche Gelenkfunktion langfristig zu unterstützen und die Freude an Bewegung wieder zu fördern.
Denervation bei Arthrose Grad IV
Bei einer Arthrose Grad IV liegt ein fortgeschrittener Gelenkverschleiß mit weitgehendem Verlust des Gelenkknorpels vor. Die freiliegenden Knochenflächen können direkt aufeinander reiben und zu erheblichen Schmerzen sowie einer deutlichen Einschränkung der Beweglichkeit führen. Nicht jede Patientin und jeder Patient ist jedoch sofort für einen Gelenkersatz geeignet oder wünscht eine Endoprothese. In ausgewählten Fällen kann die Denervation eine wirksame Möglichkeit zur Schmerzlinderung darstellen.
Die Denervation ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem gezielt die schmerzleitenden Nervenäste rund um das betroffene Gelenk behandelt werden. Ziel ist es, die Weiterleitung der Schmerzsignale an das Gehirn zu unterbrechen, während die Stabilität, Beweglichkeit und Funktion des Gelenks erhalten bleiben.
Da die eigentliche Arthrose durch die Denervation nicht beseitigt wird, richtet sich die Behandlung vor allem gegen den chronischen Arthroseschmerz. Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine deutliche Schmerzreduktion, eine verbesserte Beweglichkeit und eine höhere Belastbarkeit im Alltag. Dadurch kann häufig der Bedarf an Schmerzmedikamenten reduziert und die Lebensqualität erheblich gesteigert werden.
Die Denervation eignet sich insbesondere für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Arthrose, bei denen konservative Maßnahmen keine ausreichende Wirkung mehr zeigen, die jedoch eine Gelenkersatzoperation hinauszögern möchten oder für die aufgrund von Begleiterkrankungen ein größerer operativer Eingriff mit einem erhöhten Risiko verbunden ist.
Die Behandlung wird häufig ambulant und gewebeschonend durchgeführt. Durch die gezielte Ausschaltung der schmerzleitenden Nerven können Beschwerden oft über Monate bis Jahre deutlich gelindert werden. Bei erneut auftretenden Schmerzen kann das Verfahren bei entsprechender Indikation wiederholt werden.
Die Denervation stellt damit eine moderne, gelenkerhaltende Option zur Behandlung chronischer Arthroseschmerzen dar. Sie kann die Lebensqualität deutlich verbessern, die Mobilität erhalten und vielen Patientinnen und Patienten ermöglichen, ihren Alltag wieder aktiver und schmerzärmer zu gestalten.
Minimalinvasive Eingriffe nur wenn nötig
PD Dr. Weninger hat mit „Advanced ACL Repair“ die Kreuzband-Rekonstruktion auf das nächste Level gehoben: Besonders schonende Operation, keine Drainagen, keine Blutsperre, kurze OP-Zeit, individuelles Vorgehen. Zusätzlich kommen modernste Techniken mit Stammzellen, Verstärkungen des gerissenen Bandes oder besonders wirksame Scaffolds zum Einsatz. Egal, ob Refixation oder Ersatz des Kreuzbandes, die Patienten von Kniespezialist Dr. Weninger kommen in den Genuss der Hightech-Kreuzband- Rekonstruktion.
Dr. Weninger und sein eingespieltes Team haben die Kreuzband-Rekonstruktion perfektioniert, sodass zahlreiche Spitzensportler und Freizeit-Athleten auf „Advanced ACL Repair“ und das „Weninger-Kreuzband“ vertrauen. Das sichere und verlässliche Comeback seiner Patienten steht für Dr. Weninger an oberster Stelle.
Stammzellen bei Kreuzbandriss
PD Dr. Weninger wendet zur Behandlung von Kreuzband-Verletzungen Stammzellen an. Diese werden entweder im Rahmen eines kleinen operativen Eingriffes oder auch ohne Operation in das Knie eingebracht und führen dann zu einer Heilung des gerissenen Bandes. Dr. Weninger verwendet dabe für seine Patienten exklusiv ein spezielles Kollagen-Scaffold und einen spezifischen Wachstumsfaktor. Dieser führt dazu, dass sich die Stammzellen in Fibroblasten differenzieren und Kollagenfasern ausbilden, sodass das verletzte Band heilen kann.
PD Dr. Weninger hat diese Methode #bioaclrepair als erster Orthopäde weltweit publiziert und angewandt. Jährlich werden etwa 300 Patienten auf diese besonders schonende Weise behandelt. Eine OP kam damit verhindert und das vordere Kreuzband erhalten werden. Ob ein Patient dafür geeignet ist, richtet sich nach der Rissform und Durchblutung. Mittels eines speziellen KI-Programmes (#aicl) kann Dr. Weninger die Therapie mit Stammzellen bei Kreuzbandriss planen.
Meniskusriss mit Stammzellen und Fibrinkleber behandeln
PD Dr. Weninger verwendet bei Meniskusrissen eine besonders schonende Methode. Dabei wird der Meniskus nicht im Rahmen einer Operation einfach entfernt, sondern kann mittels eines speziellen Gewebeklebers stabil geklebt und damit erhalten werden, sodass kein Meniskusgewebe verlorengeht. Zusätzlich verwendet Dr. Weninger Stammzellen um den Meniskusriss zu behandeln
Dr. Weningers Patienten erhalten dabei zusätzlich ein spezielles Scaffold, damit sich die Stammzellen verlässlich in Fibroblasten differenzieren, sodass der Meniskus heilen kann. Die Methode wurde von Dr. Weninger publiziert und ist eine seiner Signature-Behandlungen, die er exklusiv für seine Patienten entwickelt hat.
Nanoskopie mit Stammzellen
PD Dr. Weninger verwendet als Kniespezialist eine besonders schonende Operationstechnik an: die Nanoskopie. Dabei verwendet der Kniespezialist eine Nano-Kamera, die nicht dicker als eine Nadel ist. Die Eingriffe werden mit Stammzellen kombiniert und kommen bei folgenden Indikationen zum Einsatz:
- Meniskusriss
- Kreuzbandriss
- Knorpelschaden und Arthrose
Der Eingriff erfolgt dabei in Lokalanästhesie und ist besonders schonend und effektiv.
Gold-Implantation bei Arthrose
Bei fortgeschrittener Grad IV-Arthrose und starken Schmerzen führt PD Dr. Weninger die Gold-Implantation durch. In Lokalanästhesie werden kleinste Gold-Zylinder an die Gelenkkapsel implantiert. Dadurch kommt es zu einer sofortigen Down-Regulation der durch die Arthrose ausgelösten Entzündungsreaktion im Gelenk.
Die Patienten sind meist sofort schmerzfrei und eine Prothese im Rahmen einer großen Operation kann vermieden werden. Der Eingriff ist besonders schonend und in Lokalanästhesie möglich.
Denervation bei Grad IV-Arthrose
Als Kniespezialist ist PD Dr. Weninger Experte für Schmerzausschaltung bei Grad IV-Arthrose. Dabei verwendet Dr. Weninger nadelartige Elektroden, um die Schmerzfasern auszuschalten. Damit sind die Patienten unmittelbar schmerzfrei. Der Eingriff ist besonders schonend und in Lokalanästhesie möglich.
Avancell Methode
Avancell Joint Repair – das sind speziell entwickelte Behandlungspläne, die sich genau an Ihren Bedürfnissen orientieren. Unser Ziel: Ihr Gelenk zu erhalten und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Dabei versuchen wir, auf Operationen möglichst zu verzichten und nutzen das regenerative Potenzial des Körpers voll aus. Abhängig von der Art Ihres Gewebe- oder Knorpelschadens kombinieren wir modernste Therapien, um den größten Heilungseffekt zu erzielen. Avancell ist das erste Institut weltweit, das regenerative Medizin für den Knorpel im Rahmen eines eigenen Behandlungsstandards durchführt.
Wie läuft das genau ab? Zunächst analysieren wir das Ausmaß und die Art des Gewebe- bzw. Knorpelschadens. Wir benötigen dazu MRT-Bilder, die nicht älter als drei Monate sein sollten. Eine Überweisung arrangieren wir gerne für Sie. Auf Basis dieser Analyse und unseres Avancell-Joint-Repair-Behandlungsstandards erstellen wir dann für Sie einen ganz individuellen Behandlungsplan.
Ausschlaggebend dabei ist auch die Schwere des Gewebe- und Knorpelschadens:
Avancell-Stufe I
Leichter Knorpelschaden (Arthrose Grad I–II) mit leichter Entzündungsreaktion bzw. leichtem Gelenkerguss (Schmerz VAS 0–3).
Avancell-Stufe II
Mittlerer Knorpelschaden (Arthrose Grad III) mit mittlerer Entzündungsreaktion bzw. mittelschwerem Gelenkerguss (Schmerz VAS 4–6).
Avancell-Stufe III
Schwerer Knorpelschaden (Arthrose Grad IV) mit starker Entzündungsreaktion bzw. schwerem Gelenkerguss (Schmerz VAS >6).
Stammzellen-Therapie
Regeneration mit körpereigenen Zellen
Stammzellen besitzen die Fähigkeit, sich in verschiedene Gewebearten zu verwandeln – auch in Knorpelzellen. Wir gewinnen Stammzellen aus Eigenfett, Knochenmark oder peripherem Blut. Nach Aufbereitung werden sie gezielt in das geschädigte Gelenk eingebracht.
Neben Stammzellen entstehen dabei auch entzündungshemmende Zytokine und Wachstumsfaktoren, die den Heilungsprozess zusätzlich fördern.
Wirkungsweise von Stammzellen bei Arthrose
Stammzellen eröffnen bei Arthrose einen innovativen therapeutischen Ansatz, da sie sowohl entzündungshemmende als auch regenerative Eigenschaften besitzen. Ihr wesentliches Potenzial liegt darin, das krankhaft veränderte Gelenkmilieu positiv zu beeinflussen und die natürlichen Heilungs- und Regenerationsprozesse des Körpers zu aktivieren.
Ein zentraler Wirkmechanismus besteht in der gezielten Modulation der chronischen Entzündungsreaktion im arthrotischen Gelenk. Mesenchymale Stammzellen setzen zahlreiche bioaktive Botenstoffe frei, die das Immunsystem regulieren und die Produktion entzündungsfördernder Zytokine wie Tumornekrosefaktor-alpha
(TNF-α) und Interleukin-6 (IL-6) deutlich reduzieren können.
Gleichzeitig fördern sie die Freisetzung entzündungshemmender Mediatoren und schaffen damit ein biologisches Umfeld, das Regeneration begünstigt und den fortschreitenden Knorpelabbau verlangsamen kann.
Darüber hinaus regen Stammzellen die Aktivität der körpereigenen Knorpelzellen an und unterstützen die Bildung neuer Knorpelmatrix. Durch die Freisetzung von Wachstumsfaktoren fördern sie Reparatur- und Regenerationsprozesse im Gelenk und können zur Verbesserung der Knorpelqualität sowie zum Erhalt der Gelenkstruktur beitragen. Gleichzeitig unterstützen sie die Regeneration weiterer Gelenkgewebe, einschließlich der Gelenkinnenhaut und des subchondralen Knochens.
Das Zusammenspiel aus Entzündungshemmung und Geweberegeneration kann zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gelenkfunktion führen. Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine deutliche Schmerzlinderung, eine verbesserte Beweglichkeit und eine höhere Belastbarkeit im Alltag. Ziel der Stammzelltherapie ist es, das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen, die Regenerationsfähigkeit des Gelenks zu fördern und langfristig zu mehr Lebensqualität beizutragen.
Stammzellen bei Arthrose sowie Kreuzband- und
Meniskusverletzungen
Stammzellen eröffnen in der modernen Orthopädie neue Möglichkeiten zur biologischen Behandlung von Gelenkerkrankungen und Sportverletzungen. Insbesondere mesenchymale Stammzellen verfügen über entzündungshemmende, immunmodulierende und regenerative Eigenschaften, die die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers gezielt unterstützen.
Bei Arthrose beeinflussen Stammzellen das krankhaft veränderte Gelenkmilieu positiv. Sie regulieren die chronische Entzündungsreaktion und reduzieren die Freisetzung entzündungsfördernder Botenstoffe wie Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) und Interleukin-6 (IL-6). Gleichzeitig fördern sie die Bildung entzündungshemmender Mediatoren und schaffen damit optimale Voraussetzungen für Regeneration und Gewebeheilung. Darüber hinaus stimulieren sie die Aktivität der Knorpelzellen und unterstützen die Bildung neuer Knorpelmatrix. Dadurch können der Knorpelabbau verlangsamt, die Knorpelregeneration gefördert sowie Schmerzen gelindert und die Gelenkfunktion nachhaltig verbessert werden.
Auch bei Kreuzbandverletzungen können Stammzellen einen wertvollen Beitrag zur Heilung leisten. Durch die Freisetzung von Wachstumsfaktoren und regenerativen Signalstoffen fördern sie die Bildung neuer Kollagenfasern, unterstützen die Einheilung des verletzten Bandgewebes und verbessern die Qualität der Gewebereparatur. Insbesondere nach einer operativen Kreuzbandrekonstruktion können sie die biologische Einheilung des Transplantats im Knochen und die Regeneration der umliegenden Strukturen unterstützen.
Bei Meniskusverletzungen fördern Stammzellen die Regeneration des Meniskusgewebes, indem sie die Zellneubildung und die Bildung der extrazellulären Matrix anregen. Gleichzeitig reduzieren sie entzündliche Prozesse im Gelenk und schaffen ein regenerationsförderndes Umfeld, das die Heilung des Meniskus unterstützt. Dadurch kann die Stabilität und Funktion des Meniskus verbessert und das Risiko eines vorzeitigen Gelenkverschleißes reduziert werden.
Durch ihre Kombination aus Entzündungshemmung, Immunregulation und Förderung der Geweberegeneration tragen Stammzellen dazu bei, die Heilung von Knorpel-, Band- und Meniskusverletzungen zu unterstützen. Ziel der Therapie ist es, die Regeneration der verletzten Strukturen zu fördern, Schmerzen zu reduzieren, die Gelenkfunktion zu verbessern und eine möglichst vollständige Wiederherstellung der Belastbarkeit zu erreichen.
Exosomen
Zell-Botenstoffe als Schlüssel zur Kommunikation & Heilung
Exosomen sind winzige Vesikel, die Zellen zur Kommunikation nutzen. Sie transportieren Heilsignale zwischen Zellen und spielen eine entscheidende Rolle bei der Steuerung von Regeneration und Entzündung.
Wir setzen Exosomen aus Stammzellen oder Thrombozyten gezielt bei Knorpelschäden und Arthrose ein – wissenschaftlich gut belegt und klinisch erfolgreich.
Exosomen bei Arthrose
Exosomen sind winzige, von Zellen freigesetzte biologische Vesikel, die eine Vielzahl von Signalstoffen wie Proteine, Lipide, Wachstumsfaktoren und regulatorische RNA-Moleküle enthalten. Sie dienen der Kommunikation zwischen Zellen und spielen eine zentrale Rolle bei der Steuerung von Entzündungs- und Regenerationsprozessen. Exosomen aus mesenchymalen Stammzellen gelten als einer der wichtigsten Mechanismen, über die Stammzellen ihre therapeutische Wirkung entfalten.
Bei Arthrose können Exosomen das entzündliche Milieu im Gelenk gezielt beeinflussen. Sie modulieren die Aktivität von Immunzellen und reduzieren die Freisetzung entzündungsfördernder Botenstoffe wie Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) und Interleukin-6 (IL-6). Gleichzeitig fördern sie die Bildung entzündungs-hemmender Mediatoren und tragen dazu bei, die chronische Gelenkentzündung zu reduzieren.
Darüber hinaus stimulieren Exosomen die Aktivität der Knorpelzellen (Chondrozyten), fördern die Bildung von Kollagen Typ II und Proteoglykanen und unterstützen die Regeneration der Knorpelmatrix. Gleichzeitig hemmen sie Enzyme, die für den Abbau des Knorpels verantwortlich sind, wodurch der fortschreitende Gelenkverschleiß verlangsamt werden kann.
Neben ihrer Wirkung auf den Gelenkknorpel fördern Exosomen auch die Regeneration der Gelenkinnenhaut, des subchondralen Knochens und weiterer gelenknaher Gewebe. Dadurch tragen sie zur Wiederherstellung eines gesunden biologischen Gelenkmilieus bei und unterstützen die natürlichen Reparaturmechanismen des Körpers.
Ziel einer Exosomen-Therapie ist es, Entzündungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion zu verbessern und die Regeneration des Gelenkgewebes zu fördern. Da Exosomen die biologischen Signalstoffe der Stammzellen enthalten, können sie viele der positiven regenerativen und entzündungshemmenden Effekte einer Stammzelltherapie vermitteln, ohne dass lebende Zellen übertragen werden müssen.
Die Forschung zu Exosomen entwickelt sich derzeit sehr dynamisch. Präklinische Studien und erste klinische Untersuchungen zeigen vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich Schmerzlinderung, Funktionsverbesserung und Unterstützung der Knorpelregeneration. Größere klinische Studien sind jedoch noch erforderlich, um Wirksamkeit, optimale Dosierung und Langzeitergebnisse abschließend zu bestätigen.
Plättchenreiches Plasma
Heilung aus dem eigenen Blut
Bei dieser Methode wird aus dem Eigenblut des Patienten plättchenreiches Plasma (PRP) gewonnen. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren unterstützen die Heilung von Knorpelgewebe und können Schmerzen signifikant lindern.
Ergänzend setzen wir bei Bedarf autologes, konditioniertes Serum (ACS) ein – eine weiterentwickelte Variante mit zusätzlichen anti-entzündlichen Botenstoffen.
Plättchenreiches Plasma (PRP)
Plättchenreiches Plasma (Platelet-Rich Plasma, PRP) ist ein innovatives biologisches Therapieverfahren, das die natürlichen Heilungs- und Regenerationsmechanismen des Körpers nutzt. Hierfür wird eine kleine Menge körpereigenes Blut entnommen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet. Dadurch entsteht ein Plasma mit einer deutlich erhöhten Konzentration an Blutplättchen (Thrombozyten), die reich an Wachstumsfaktoren und biologisch aktiven Signalstoffen sind.
Nach der Injektion in das betroffene Gelenk oder verletzte Gewebe setzen die Blutplättchen zahlreiche Wachstumsfaktoren frei, darunter den Platelet-Derived Growth Factor (PDGF), den Transforming Growth Factor-beta (TGF-β), den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) sowie den Insulin-like Growth Factor-1 (IGF-1).
Bei Arthrose trägt PRP dazu bei, die chronische Entzündungsreaktion im Gelenk zu reduzieren. Es kann die Konzentration entzündungsfördernder Botenstoffe wie Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) und Interleukin-6 (IL-6) senken und gleichzeitig die Freisetzung entzündungshemmender Mediatoren fördern. Dadurch verbessert sich das biologische Gelenkmilieu, Schmerzen können gelindert und die Gelenkfunktion nachhaltig verbessert werden. Darüber hinaus stimuliert PRP die Aktivität der Knorpelzellen und unterstützt die Bildung neuer Knorpelmatrix, wodurch die Regeneration des Gelenkknorpels gefördert werden kann.
Auch bei Sehnenverletzungen, Bänderverletzungen, Meniskusverletzungen sowie nach operativen Eingriffen unterstützt PRP die natürliche Gewebeheilung. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Bildung neuer Kollagenfasern, beschleunigen Reparaturprozesse und können die Qualität des heilenden Gewebes verbessern.
Da PRP ausschließlich aus körpereigenem Blut hergestellt wird, ist die Behandlung sehr gut verträglich und das Risiko für allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten äußerst gering. Die Therapie kann als eigenständige Behandlung oder in Kombination mit arthroskopischen Eingriffen, Stammzelltherapien, Exosomen oder knorpelregenerativen Verfahren eingesetzt werden, um die biologischen Heilungsprozesse weiter zu unterstützen.
Ziel der PRP-Therapie ist es, Schmerzen zu reduzieren, Entzündungen zu hemmen, die Regeneration von Knorpel, Sehnen, Bändern und Muskeln zu fördern, die Gelenkfunktion zu verbessern und die Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport zu beschleunigen.
Scaffolds
Strukturen, die heilende Zellen an den richtigen Ort bringen
Scaffolds sind spezielle Trägermaterialien – entweder fest oder flüssig –, die direkt in den geschädigten Knorpelbereich eingebracht werden. Ihre Aufgabe ist es, Stammzellen gezielt anzuziehen und zu halten, damit sie an der richtigen Stelle wirken können. Dadurch wird die lokale Zellregeneration im Defektbereich deutlich verbessert.
Scaffolds und biologische Matrizes bei Knorpelschäden
Scaffolds und biologische Matrizes gehören zu den modernsten Verfahren der regenerativen Knorpelchirurgie. Sie dienen als dreidimensionale Gerüststruktur, die den körpereigenen Zellen optimale Voraussetzungen für die Bildung von neuem Knorpelgewebe bietet. Ziel ist es, Knorpeldefekte biologisch zu reparieren, die Gelenkfunktion wiederherzustellen und das Fortschreiten einer Arthrose möglichst zu verhindern oder zu verlangsamen.
Nach sorgfältiger Vorbereitung des Knorpeldefekts wird das Scaffold oder die Matrix in den Defekt eingebracht. Das Biomaterial dient als biologisches Leitsystem, in das körpereigene Stammzellen oder transplantierte Knorpelzellen einwandern können. Dort haften die Zellen an, vermehren sich und bilden neue Knorpelmatrix mit Kollagen und Proteoglykanen. Gleichzeitig schützt das Gerüst die regenerierenden Zellen und unterstützt eine geordnete Gewebeheilung.
Scaffolds werden häufig mit knorpelregenerativen Verfahren wie der Mikrofrakturierung, der autologen Knorpelzelltransplantation (ACT) oder biologischen Therapien wie PRP, Stammzellen oder Exosomen kombiniert. Durch diese Kombination können die Regenerationsprozesse zusätzlich gefördert und die Qualität des neu entstehenden Knorpelgewebes verbessert werden.
Biologische Matrizes bestehen je nach Verfahren aus Kollagen, Hyaluronsäure oder anderen biokompatiblen Materialien. Sie werden im Laufe der Heilung vom Körper schrittweise abgebaut und durch neu gebildetes körpereigenes Gewebe ersetzt. Dadurch entsteht eine stabile Grundlage für die langfristige Regeneration des Gelenkknorpels.
Moderne Scaffold- und Matrixverfahren ermöglichen eine biologische Rekonstruktion von Knorpeldefekten und bieten insbesondere bei umschriebenen Knorpelschäden sehr gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Verbesserung der Gelenkfunktion. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Belastbarkeit des Gelenks wiederherzustellen, die natürliche Knorpelregeneration zu fördern und die Entwicklung einer Arthrose langfristig möglichst zu verhindern.
Ziel der PRP-Therapie ist es, Schmerzen zu reduzieren, Entzündungen zu hemmen, die Regeneration von Knorpel, Sehnen, Bändern und Muskeln zu fördern, die Gelenkfunktion zu verbessern und die Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport zu beschleunigen.
Arthroskopie / Nanoskopie
Minimalinvasive Eingriffe nur wenn nötig
In Einzelfällen kann eine Arthroskopie oder Nanoskopie sinnvoll sein – z. B. zur Reinigung des Gelenks oder für kleine Eingriffe. Dabei wird mit einer sehr feinen Kamera (teils nur nadelgroß) präzise und gewebeschonend gearbeitet. Der Eingriff dauert meist nur wenige Minuten und kann ambulant erfolgen.
Nanoskopie des Kniegelenks
Die Nanoskopie ist die neueste Generation der minimalinvasiven Gelenkspiegelung. Dabei wird ein extrem dünnes, hochauflösendes Nano-Arthroskop mit einem Durchmesser von nur etwa 2 mm verwendet. In vielen Fällen kann die Untersuchung und Behandlung ambulant und sogar in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.
Die Nanoskopie ermöglicht eine direkte und präzise Beurteilung aller wichtigen Strukturen des Kniegelenks – einschließlich Meniskus, Kreuzbänder, Gelenkknorpel und Gelenkschleimhaut. Im Vergleich zu bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT) erlaubt sie eine unmittelbare Darstellung des Gelenks und eine exakte Diagnosestellung. Gleichzeitig können viele kleinere Verletzungen oder Veränderungen sofort behandelt werden.
Nanoskopie bei Meniskusverletzungen
Die Nanoskopie eignet sich hervorragend zur Diagnostik und Behandlung ausgewählter Meniskusverletzungen. Instabile Meniskusanteile können geglättet, kleine Risse beurteilt und – sofern geeignet – minimalinvasiv versorgt werden. Durch den maximalen Erhalt des gesunden Meniskusgewebes wird die natürliche Stoßdämpferfunktion des Kniegelenks bestmöglich bewahrt.
Nanoskopie bei Knorpelverletzungen
Auch Knorpelschäden können mit der Nanoskopie frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden. Kleinere Knorpeldefekte lassen sich schonend glätten oder für knorpelregenerative Verfahren vorbereiten. Dadurch kann die Regeneration des Gelenkknorpels unterstützt und das Fortschreiten eines Gelenkverschleißes verlangsamt werden.
Nanoskopie bei Kreuzbandverletzungen
Die Nanoskopie ermöglicht eine exakte Beurteilung der Kreuzbänder und hilft, Teilrupturen oder Begleitverletzungen zuverlässig zu erkennen. Sie unterstützt die Entscheidung zwischen einer konservativen Behandlung und einer operativen Rekonstruktion. Darüber hinaus eignet sie sich zur Kontrolle des Heilungsverlaufs nach einer Kreuzbandoperation.
Vorteile der Nanoskopie
Durch den sehr geringen Instrumentendurchmesser ist die Nanoskopie besonders gewebeschonend. Die kleinen Zugänge führen zu weniger Schmerzen, einer geringeren Schwellung und einer schnelleren Erholung. Viele Patientinnen und Patienten können das Gelenk bereits kurz nach dem Eingriff wieder belasten und rasch in ihren Alltag zurückkehren.
Die Nanoskopie verbindet höchste diagnostische Präzision mit maximaler Schonung des Gewebes und stellt einen wichtigen Fortschritt in der modernen Kniechirurgie dar. Sie ermöglicht eine frühzeitige Diagnostik, eine individuell angepasste Behandlung und trägt dazu bei, die Gelenkfunktion langfristig zu erhalten.
Auricore®
Arthrose ist mehr als Verschleiß – sie ist eine chronische Entzündung.
Die Auricore®-Methode nutzt winzige Goldimplantate (1×2 mm), die direkt in die Gelenkschleimhaut eingesetzt werden. Diese geben Goldionen ab, welche entzündungsaktive Immunzellen anziehen und gezielt deaktivieren.
Vorteile auf einen Blick:
- Modulierung des Immunsystems statt bloßer Unterdrückung
- Weniger Entzündung, weniger Schmerz
- Schutz des Knorpels vor weiterem Abbau
- Keine Dauer-Medikation notwendig
- Verbesserte Beweglichkeit & Lebensqualität
Diese Methode wird bereits erfolgreich bei Patient:innen mit chronischen Arthroseschmerzen angewendet – oft mit beeindruckenden Ergebnissen und ganz ohne Operation.
Auricore – Goldimplantate zur Unterstützung einer
gesunden Gelenkfunktion
Auricore besteht aus kleinen Zylindern aus 99,9 % Feingold, die im Rahmen eines minimalinvasiven Eingriffs gezielt an der Gelenkkapsel implantiert werden. Die Implantate verbleiben dauerhaft im Gewebe und sollen ihre Wirkung direkt am Ort des Entzündungsgeschehens entfalten.
Nach dem beschriebenen Wirkprinzip werden in der Umgebung der Implantate geringe Mengen an Goldionen freigesetzt. Diese sollen die Aktivität verschiedener Immunzellen, darunter Mastzellen und Makrophagen, beeinflussen. Dadurch soll es zu einer Immunmodulation kommen, bei der überschießende Entzündungsreaktionen gedämpft werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei sogenannte Entzündungszytokine. Hierbei handelt es sich um Botenstoffe des Immunsystems, die Entzündungsprozesse steuern und aufrechterhalten. Zu den wichtigsten gehören Interleukin-6 (IL-6) und Tumornekrosefaktor alpha (TNF-α). IL-6 fördert Entzündungsreaktionen und kann Schmerzen sowie den Abbau von Knorpelgewebe begünstigen. TNF-α zählt zu den zentralen Entzündungsmediatoren und verstärkt die Aktivierung weiterer Immunzellen sowie die Ausschüttung zusätzlicher entzündungsfördernder Botenstoffe.
Im Mittelpunkt stehen dabei sogenannte Entzündungszytokine. Hierbei handelt es sich um Botenstoffe des Immunsystems, die Entzündungsprozesse steuern und aufrechterhalten. Zu den wichtigsten gehören Interleukin-6 (IL-6) und Tumornekrosefaktor alpha (TNF-α). IL-6 fördert Entzündungsreaktionen und kann Schmerzen sowie den Abbau von Knorpelgewebe begünstigen. TNF-α zählt zu den zentralen Entzündungsmediatoren und verstärkt die Aktivierung weiterer Immunzellen sowie die Ausschüttung zusätzlicher entzündungsfördernder Botenstoffe.
Mit einer Verringerung der Entzündungsaktivität können Schmerzen nachlassen, die Beweglichkeit des Gelenks verbessert und der tägliche Leidensdruck reduziert werden. Viele Patienten berichten über eine spürbare Erleichterung im Alltag und eine gesteigerte Lebensqualität. Ziel der Behandlung ist es, die natürliche Gelenkfunktion langfristig zu unterstützen und die Freude an Bewegung wieder zu fördern.
Denervation bei Arthrose Grad IV
In Einzelfällen kann eine Arthroskopie oder Nanoskopie sinnvoll sein – z. B. zur Reinigung des Gelenks oder für kleine Eingriffe. Dabei wird mit einer sehr feinen Kamera (teils nur nadelgroß) präzise und gewebeschonend gearbeitet. Der Eingriff dauert meist nur wenige Minuten und kann ambulant erfolgen.
Die Denervation ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem gezielt die schmerzleitenden Nervenäste rund um das betroffene Gelenk behandelt werden. Ziel ist es, die Weiterleitung der Schmerzsignale an das Gehirn zu unterbrechen, während die Stabilität, Beweglichkeit und Funktion des Gelenks erhalten bleiben.
Da die eigentliche Arthrose durch die Denervation nicht beseitigt wird, richtet sich die Behandlung vor allem gegen den chronischen Arthroseschmerz. Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine deutliche Schmerzreduktion, eine verbesserte Beweglichkeit und eine höhere Belastbarkeit im Alltag. Dadurch kann häufig der Bedarf an Schmerzmedikamenten reduziert und die Lebensqualität erheblich gesteigert werden.
Die Denervation eignet sich insbesondere für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Arthrose, bei denen konservative Maßnahmen keine ausreichende Wirkung mehr zeigen, die jedoch eine Gelenkersatzoperation hinauszögern möchten oder für die aufgrund von Begleiterkrankungen ein größerer operativer Eingriff mit einem erhöhten Risiko verbunden ist.
Die Behandlung wird häufig ambulant und gewebeschonend durchgeführt. Durch die gezielte Ausschaltung der schmerzleitenden Nerven können Beschwerden oft über Monate bis Jahre deutlich gelindert werden. Bei erneut auftretenden Schmerzen kann das Verfahren bei entsprechender Indikation wiederholt werden.
Die Denervation stellt damit eine moderne, gelenkerhaltende Option zur Behandlung chronischer Arthroseschmerzen dar. Sie kann die Lebensqualität deutlich verbessern, die Mobilität erhalten und vielen Patientinnen und Patienten ermöglichen, ihren Alltag wieder aktiver und schmerzärmer zu gestalten.
Dr. Weninger Signature- Behandlungen
Minimalinvasive Eingriffe nur wenn nötig
PD Dr. Weninger hat mit „Advanced ACL Repair“ die Kreuzband-Rekonstruktion auf das nächste Level gehoben: Besonders schonende Operation, keine Drainagen, keine Blutsperre, kurze OP-Zeit, individuelles Vorgehen. Zusätzlich kommen modernste Techniken mit Stammzellen, Verstärkungen des gerissenen Bandes oder besonders wirksame Scaffolds zum Einsatz. Egal, ob Refixation oder Ersatz des Kreuzbandes, die Patienten von Kniespezialist Dr. Weninger kommen in den Genuss der Hightech-Kreuzband- Rekonstruktion.
Dr. Weninger und sein eingespieltes Team haben die Kreuzband-Rekonstruktion perfektioniert, sodass zahlreiche Spitzensportler und Freizeit-Athleten auf „Advanced ACL Repair“ und das „Weninger-Kreuzband“ vertrauen. Das sichere und verlässliche Comeback seiner Patienten steht für Dr. Weninger an oberster Stelle.
Stammzellen bei Kreuzbandriss
PD Dr. Weninger wendet zur Behandlung von Kreuzband-Verletzungen Stammzellen an. Diese werden entweder im Rahmen eines kleinen operativen Eingriffes oder auch ohne Operation in das Knie eingebracht und führen dann zu einer Heilung des gerissenen Bandes. Dr. Weninger verwendet dabe für seine Patienten exklusiv ein spezielles Kollagen-Scaffold und einen spezifischen Wachstumsfaktor. Dieser führt dazu, dass sich die Stammzellen in Fibroblasten differenzieren und Kollagenfasern ausbilden, sodass das verletzte Band heilen kann.
PD Dr. Weninger hat diese Methode #bioaclrepair als erster Orthopäde weltweit publiziert und angewandt. Jährlich werden etwa 300 Patienten auf diese besonders schonende Weise behandelt. Eine OP kam damit verhindert und das vordere Kreuzband erhalten werden. Ob ein Patient dafür geeignet ist, richtet sich nach der Rissform und Durchblutung. Mittels eines speziellen KI-Programmes (#aicl) kann Dr. Weninger die Therapie mit Stammzellen bei Kreuzbandriss planen.
Meniskusriss mit Stammzellen und Fibrinkleber behandeln
PD Dr. Weninger verwendet bei Meniskusrissen eine besonders schonende Methode. Dabei wird der Meniskus nicht im Rahmen einer Operation einfach entfernt, sondern kann mittels eines speziellen Gewebeklebers stabil geklebt und damit erhalten werden, sodass kein Meniskusgewebe verlorengeht. Zusätzlich verwendet Dr. Weninger Stammzellen um den Meniskusriss zu behandeln
Dr. Weningers Patienten erhalten dabei zusätzlich ein spezielles Scaffold, damit sich die Stammzellen verlässlich in Fibroblasten differenzieren, sodass der Meniskus heilen kann. Die Methode wurde von Dr. Weninger publiziert und ist eine seiner Signature-Behandlungen, die er exklusiv für seine Patienten entwickelt hat.
Nanoskopie mit Stammzellen
PD Dr. Weninger verwendet als Kniespezialist eine besonders schonende Operationstechnik an: die Nanoskopie. Dabei verwendet der Kniespezialist eine Nano-Kamera, die nicht dicker als eine Nadel ist. Die Eingriffe werden mit Stammzellen kombiniert und kommen bei folgenden Indikationen zum Einsatz:
- Meniskusriss
- Kreuzbandriss
- Knorpelschaden und Arthrose
Der Eingriff erfolgt dabei in Lokalanästhesie und ist besonders schonend und effektiv.
Gold-Implantation bei Arthrose
Bei fortgeschrittener Grad IV-Arthrose und starken Schmerzen führt PD Dr. Weninger die Gold-Implantation durch. In Lokalanästhesie werden kleinste Gold-Zylinder an die Gelenkkapsel implantiert. Dadurch kommt es zu einer sofortigen Down-Regulation der durch die Arthrose ausgelösten Entzündungsreaktion im Gelenk.
Die Patienten sind meist sofort schmerzfrei und eine Prothese im Rahmen einer großen Operation kann vermieden werden. Der Eingriff ist besonders schonend und in Lokalanästhesie möglich.
Denervation bei Grad IV-Arthrose
Als Kniespezialist ist PD Dr. Weninger Experte für Schmerzausschaltung bei Grad IV-Arthrose. Dabei verwendet Dr. Weninger nadelartige Elektroden, um die Schmerzfasern auszuschalten. Damit sind die Patienten unmittelbar schmerzfrei. Der Eingriff ist besonders schonend und in Lokalanästhesie möglich.
Expertise
Warum Patientinnen und Patienten uns vertrauen
Über 20 Jahre Erfahrung. Moderne regenerative Medizin. Individuelle Therapiekonzepte.
Seit über 20 Jahren sind wir auf gelenkerhaltende Orthopädie und regenerative Medizin spezialisiert. Mit tausenden behandelten Patientinnen und Patienten und rund 1.000 Stammzellbehandlungen pro Jahr verfügen wir über außergewöhnliche Erfahrung in biologischen Therapieverfahren.
Unsere Stärke
Wir kombinieren modernste regenerative Medizin mit
präziser minimalinvasiver Chirurgie und entwickeln für jede Patientin und jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept.
Zum Einsatz kommen unter anderem:
- Stammzellen
- Exosomen
- PRP (Plättchenreiches Plasma)
- Nanoskopie
- Arthroskopische Gelenkchirurgie
- Biologische Knorpelrekonstruktion
- Denervation bei Arthroseschmerzen
Unser Anspruch
Unser Ziel ist es, Gelenke langfristig zu erhalten, die natürlichen Heilungsprozesse gezielt zu fördern und unseren Patientinnen und Patienten eine schnelle Rückkehr zu einem aktiven, schmerzarmen Leben zu ermöglichen.
Standorte
Ihre Anlaufstellen für moderne Behandlungsmethoden
Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere verschiedenen Standorte, an denen unsere innovativen Methoden erfolgreich zum Einsatz kommen. Jeder Standort ist mit erfahrenem Fachpersonal ausgestattet und bietet Ihnen professionelle Betreuung. Finden Sie den Standort in Ihrer Nähe und überzeugen Sie sich selbst von unserer ganzheitlichen Herangehensweise.
Österreich
Wien
Am Hof 11/9, 1010
Österreich
Wien
Newaldgasse 2, 1090
Ab 1. Oktober 2026
Heiligenstädter Straße 44
1190 Wien
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